Ziegelei Museum
Stiftung
Stiftung Ziegelei-Museum
Die 1982 gegründete Stiftung bezweckt die Erhaltung der Ziegelhütte in Hagendorn bei Cham und des zugehörigen Biotops sowie die Förderung eines Ziegeleimuseums und aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten, insbesondere auch auf dem Gebiete der Tonverarbeitung.

Zitat aus der Stiftungsurkunde

„Die Stiftung bezweckt die Erhaltung der Ziegelhütte Meienberg in Cham, die Erhaltung des zugehörigen Biotops und die Förderung eines Ziegeleimuseums, sowie aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten, insbesondere auch auf dem Gebiete der Tonverarbeitung.“ – Mit diesem prägnanten Satz hatten die Gründer der Stiftung Ziegelei Museum Cham ihre Pläne und Ziele im Zweckartikel der Stiftungsurkunde am 14. April 1982 formuliert.

Die Gründung der Stiftung war im Grunde nichts anderes als das Ergebnis einer Rettungsaktion in allerhöchster Not und in allerletzter Stunde: Als im Jahre 1975 das ganze Vorgelände von der Sinserstrasse her in Richtung Ziegelhütte als Deponie für den Aushub des Autobahnbaus benutzt wurde, schien auch das Schicksal der Ziegelhütte besiegelt. Die Zuschüttung des Flachmoors in der ehemaligen Lehmgrube und der Abbruch der verlotterten Ziegelhütte standen unmittelbar bevor.

Es gelang dem Naturschutzbund mit weitsichtigen und tatkräftigen Menschen um Albert Zemp aus Zug und Josef Stähli aus Cham in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Denkmalpfleger Dr. Josef Grünenfelder, den anrollenden Baumaschinen und Lastwagenkolonnen ins Räderwerk zu greifen und die Ziegelhütte und das Biotop vor dem Untergang zu retten. Unterstützung fanden die Vorkämpfer auch beim Schweizer Heimatschutz. Die Gemeinde Cham ihrerseits nahm das Flachmoor schliesslich in das Inventar der gemeindlichen Naturschutzgebiete als „unbedingt schützenswertes Biotop“ auf, während ein Gutachten der Denkmalpflege feststellte, dass es sich bei der Ziegelhütte „um ein ausserordentliches, technisches Denkmal von überregionaler Bedeutung handelt“. Nachdem der Naturschutzbund das Biotop und die Ziegelhütte käuflich erworben hatte, wurden die Aufräum- und Ausbesserungsarbeiten an der Hütte und die Rettungsmassnahmen für das Biotop in Fronarbeit an die Hand genommen. Inzwischen waren auch Leute aus der Zieglerbranche, angeführt von Ernst Schumacher von der Ziegelei Körbligen, zum Pioniertrupp gestossen.

Bald schon zeigte es sich, dass neben dem eigentlichen Gebäude auch Produkte des Zieglerhandwerkes erhaltenswert und vor dem Verlust zu retten waren. Darum war es naheliegend, neben dem Erhalt der Ziegelhütte einen Museumsbetrieb ins Auge zu fassen, von dem man zunächst glaubte, ihn in der Ziegelhütte einrichten zu können. Um diese Pläne in die Tat umzusetzen, wurde 1982 die Stiftung Ziegelei-Museum Cham gegründet. Dass es über dreissig Jahre intensiver Anstrengungen bedürfen würde, um diese Pläne zu verwirklichen, ahnte damals niemand.

Neben unzähligen Stunden Fronarbeit waren selbstverständlich auch grosse finanzielle Mittel zur Bewältigung der fortwährend neuen Anforderungen erforderlich. Mit Hanspeter Thommen von der Generalunternehmung Alfred Müller AG und mit Alfred Müller höchst persönlich stiessen zwei Persönlichkeiten zu den Pionieren, die für den Fortbestand der Stiftung bestimmend waren. Neben all den vielen Spendern, Gönnern und Donatoren, die in diesem Zusammenhang keinesfalls vergessen sein sollen, war es seit der Gründung der Stiftung bis heute immer wieder die Firma Alfred Müller AG, die mit ausserordentlich grosszügiger Unterstützung die Entwicklung der Stiftung zu dem, was sie heute ist, ermöglichte."

Urs Perner, Präsident der Stiftung Ziegelei-Museum, 2013.

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